HIER GEHT’S ZUR FOLGE
Heute wird es mal ein bisschen anders sein als sonst – denn es gibt eine Solofolge auf die Ohren 🙂.

Warum habe ich dieses Thema gewählt und warum habe ich dieses Mal gar keine Gesprächspartner:in? Weil ich Gaslighting am Arbeitsplatz selbst erlebt habe, nur dass ich damals nicht wusste, dass es dafür einene Namen gibt. Und weil es für mich so ungreifbar war, irrte ich erst einmal einige Zeit im Kreis, bevor ich die Reißleine ziehen konnte. Aus dieser Erfahrung habe ich zwar sehr viel gelernt und ich bin dadurch in der Lage, Personen, denen Ähnliches passiert, Unterstützung anzubieten, aber es hat eben auch Narben hinterlassen. Daraus mache ich kein Geheimnis.

Und Narben bzw. noch nicht verheilte Wunden sind auch der Grund dafür, weshalb ich dieses Mal keine Gesprächspartner:in im Podcast habe. Ich habe mit Menschen gesprochen, denen im beruflichen Umfeld Gaslighter:innen begegnet sind. Sie haben mir ihre Geschichten erzählt, aber sie fühlen sich noch nicht in der Lage, mit ihren Erfahrungen in die Öffentlichkeit zu gehen. Noch immer fühlen sie sich nicht ausreichend abgegrenzt von den Täter:innen und haben zu viel Angst davor, was emotional und auch psychisch bei ihnen ausgelöst wird, wenn sie sich detailliert und mutig mit ihrer Vergangenheit an ein unbekanntes Außen wenden. 

Ich habe größten Respekt vor jeder einzelnen Entscheidung und bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Danke, dass ihr eure Geschichten mit mir geteilt habt. Und für euch, für mich, für uns alle – für euch dort draußen, denen es aufgrund von Gaslighter:innen schlecht geht, möchte ich einen kleinen Teil dazu beitragen, dass das Thema Gaslighting am Arbeitsplatz bekannter wird. 

Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich über deine Unterstützung. Du könntest mir z. B. Themenvorschläge machen, wenn dir etwas sehr am Herzen liegt, oder du könntest anderen Menschen von der Folge erzählen. Herzlichen Dank dafür!