Hallo, ich bin Julia!

Tier-Liebhaberin, Naturwissenschaftlerin und ausgebildete Systemische Coachin.

Hallo, ich bin Julia!

Tier-Liebhaberin,

Naturwissenschaftlerin und

ausgebildete Systemische Coachin.

Heute lebe ich erfĂŒllt & glĂŒcklich trotz MS.

Das war aber nicht immer so.

WENN DU NEUGIERIG GEWORDEN BIST, ERZÄHLE ICH DIR GERNE MEINE GESCHICHTE:

Von den ersten Symptomen und dem GefĂŒhl, dass etwas nicht stimmt. Über viele Arztbesuche. Über den schmerzlichen Moment meiner MS-Diagnose und wie ich aus dem ersten GefĂŒhl von „nichts geht mehr“ ein „alles ist möglich, nur anders!“ gemacht habe.

EIN TEIL VON MIR WUSSTE SCHON IMMER,

DASS ICH RECHT HABE.

„Sie sind mit Ende 20 viel zu jung fĂŒr MS“, war einer der SĂ€tze, die mir vor meiner Diagnose von einem Facharzt um die Ohren gehauen wurden. Und glaub mir, ich habe viele FachĂ€rzte gesehen in dieser Zeit. Dieser Satz ist mir irgendwie besonders im GedĂ€chtnis geblieben. Wenn ich heute daran zurĂŒckdenke, kann ich mich nur wundern. Nicht nur, weil diese Information in keinster Weise dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht – nein, ich wundere mich auch ĂŒber mich selbst.

Denn ein weiterer Arzt hatte es tatsĂ€chlich geschafft, mich an mir selbst und meiner Wahrnehmung zweifeln zu lassen. Mein 34jĂ€hriges Ich spĂŒrte schon damals sehr genau, dass etwas mit mir ganz und gar nicht stimmte. Ich war nicht immer sicher auf den Beinen und es fiel mir oft schwer, die richtigen Worte zu finden. So kannte ich mich nicht.

Von Beginn meiner ersten Symptome bis hin zur Diagnosestellung sollten acht Jahre vergehen. Ja genau, a c h t Jahre, lies das ruhig noch einmal. Acht Jahre, in denen ein damals noch kleiner, aber sehr weiser Teil von mir schon wusste, dass ich recht habe. Dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist.

Meine MS blieb hartnĂ€ckig und zeigte sich ĂŒber all die Jahre auf verschiedene Weisen immer wieder. Als wollte sie mich auf etwas Wichtiges hinweisen. HartnĂ€ckig blieb auch ich. Tingelte von Facharzt zu Facharzt, denn fĂŒr mich war klar: Aufgeben ist nicht. Das war bei mir schon immer so.

GlĂŒcklich trotz MS? Wie soll das gehen?

GlĂŒcklich trotz MS? Wie soll das gehen?

Am Ende war es meine MS selbst, die den langen Weg zur Diagnosestellung auf ihre ganz eigene Art beendete: Beidseitige SehnerventzĂŒndung, herzlichen GlĂŒckwunsch. Ich wurde in die Klinik eingeliefert und spĂ€testens dann war allen klar, was ich insgeheim schon lange wusste: Ich habe tatsĂ€chlich Multiple Sklerose.

Und ich will ehrlich zu dir sein: Im Moment, als ich die Diagnose erhielt, fĂŒhlte es sich fĂŒr mich eher an wie „Ich bin die MS!“, so als ob diese Krankheit von da an mein Leben bestimmen wĂŒrde.

Ich hatte Gedanken wie „Das ist jetzt mein Schicksal und all das, was vorher fĂŒr mich NormalitĂ€t war, alles was möglich war, ist ab heute vorbei.“

„Game over“ – so dachte ich

„Game over“ – so dachte ich

Du musst wissen, dass die Diagnose fĂŒr mich zu einer Zeit kam, in der ich gerade in meinem Leben so richtig durchgestartet war. Beruflich, wie auch privat.

Es fĂŒhlte sich an, als hĂ€tte ich gerade so richtig schön Fahrt aufgenommen, als die MS mir ins Steuer griff und mein gesamtes Leben mit 200 Sachen vor die Wand fuhr.

„Game over“, so dachte ich. Doch das war die eine Seite der Medaille.

Denn auf der anderen Seite war ich plötzlich unglaublich erleichtert. Und vielleicht klingt das jetzt paradox, aber ich spĂŒrte plötzlich klarer als alles andere: Ich kann mir selbst und meiner Wahrnehmung vertrauen.

Dieses diffuse GefĂŒhl, welches ich ĂŒber all die Jahre hatte, lag nun schwarz auf weiß in Papierform vor mir.

In diesem Moment sah ich glasklar, dass ich allein die Expertin fĂŒr mein eigenes Leben, fĂŒr meinen Körper bin. Und ich entschied, dass ich das ab jetzt auch fĂŒr meine Erkrankung sein wĂŒrde. Ich wĂŒrde ab sofort bestens fĂŒr mich sorgen und mir wĂŒrde niemals wieder jemand etwas vormachen, wenn es um mich und meine Gesundheit ging.

ICH WUSSTE, DASS ICH VON NUN AN VOR ALLEM AN EINES GLAUBEN WÜRDE:

mich selbst.

mich selbst.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig so, als wĂ€re ich ab diesem Zeitpunkt wie von Zauberhand versöhnt mit dieser chronischen Erkrankung gewesen. Als wĂŒrde ich seitdem locker, leicht und glĂŒcklich trotz MS durch mein Leben wandeln.

Und ja, das wÀre eine schöne Geschichte, aber ganz so war es nicht:

Denn nachdem sich mein Schock und der erste Staub gelegt hatten, durfte ich mir eingestehen, dass das Leben, das ich zuvor gefĂŒhrt hatte zwar nicht vorbei war, ich aber nicht darum herumkommen wĂŒrde, auf meinem Weg eine Pause einzulegen und die Route neu zu planen.

Meine MS-Symptome waren ein Wegweiser

Meine MS-Symptome waren ein Wegweiser

Ich habe viel nachgedacht in dieser Zeit und verstanden, dass der Gedanke, die MS-Symptome seien die ganze Zeit wie eine Art Wegweiser, gar nicht so weit hergeholt war.

Sie waren wie diese kleine Lampe im Auto vorne, die blinkt, wenn dringend eine Inspektion fĂ€llig ist. Und ich war die ambitionierte Fahrerin, die selbstvergessen immer weiter aufs Gas gedrĂŒckt hat. Weil ich mir sicher war, dass ein paar hundert Kilometer schon noch gehen wĂŒrden.

Ich weiß heute, dass das Leben uns immer wieder Momente schenkt, in denen wir die Möglichkeit haben, unseren Weg zu korrigieren. Uns neu auszurichten. Und genau das habe ich getan:

Ich verstand, dass ich auf diesem Weg nicht nur glĂŒcklich trotz MS, sondern vielmehr glĂŒcklich mit MS werden wĂŒrde.

Ich habe mich informiert. Mein bereits vorab vorhandenes Wissen um die Erkrankung Multiple Sklerose erweitert und noch breiter aufgestellt. Schon am Tag der Diagnose habe ich mich selbst als Expertin fĂŒr mein Leben mit MS gesehen. Und durch mein zunehmendes Wissen entwickelte ich mich fast unmerklich und ganz natĂŒrlich von Tag zu Tag weiter zu genau dieser Person.

Ich habe mich gefordert. Mich mit mir selbst beschĂ€ftigt. Herausgefunden, was mir guttut – und was nicht. Ich habe mich befreit von Menschen und Situationen, die in Wahrheit schon immer in meinem Weg standen.

All das hat meinen Blick geweitet und ich konnte mich selbst vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben ganz sehen. Ich habe mir erlaubt, all die auch beruflichen Möglichkeiten zu erkennen, die ich habe, wenn ich gut auf mich aufpasse. Wenn ich ab jetzt in meinem Tempo gehe. Auf die Zeichen achte und zwar, bevor es zu spĂ€t ist. Ich verstand, dass ich auf diesem Weg nicht nur glĂŒcklich trotz MS, sondern vielmehr glĂŒcklich mit MS werden wĂŒrde.

All diese Erfahrungen haben mich hierhergebracht. Heute unterstĂŒtze ich als Coachin MS-Patient:innen und Menschen in beruflichen Krisen dabei, ihren eigenen Weg  in ihrem Tempo zu gehen. Und dabei vor allem (wieder) auf sich selbst zu vertrauen.

Ich mag deinen Podcast hören

Was du ganz bestimmt noch nicht ĂŒber mich wusstest

Was du ganz bestimmt noch nicht ĂŒber mich wusstest

(ABER UNBEDINGT WISSEN SOLLTEST!)

„Von Katzen & Affen“

Ich liebe Tiere wirklich sehr. Allen voran Katzen und Primaten. Bei mir zu Hause leben daher Vito & Grzimek, meine beiden Kater aus dem Tierschutz. Und nachdem schon in meiner Kindheit Jane Goodall & Dian Fossey zu meinen großen Vorbildern gehört haben, war eine Mitgliedschaft in verschiedenen Primaten-Förderprogrammen fĂŒr mich eine reine SelbstverstĂ€ndlichkeit.

„DIY-Queen“

Wenn ich nicht gerade coache, puzzle oder in meinem Garten unterwegs bin, liebe ich es, Dinge selbst herzustellen. Nahrungsmittel, Kosmetik oder „irgendwas mit Stoffresten“ – meine KreativitĂ€t kennt keine Grenzen. Ein fĂŒr mich wichtiger Nebeneffekt: Ich vermeide Abfall und tue etwas fĂŒr unseren Planeten. Win-win, also!

„Gerechtigkeit ĂŒber Bequemlichkeit!“

Gerechtigkeit ist einer meiner wichtigsten Werte. Und dieses Streben nach Gerechtigkeit hat mich schon in die ein oder andere herausfordernde Situation gebracht. Denn wenn ich irgendwo Ungerechtigkeit erlebe, dann mache ich meinen Mund auf. Und stehe ein. FĂŒr mich selbst, aber auch fĂŒr andere. Das war nicht immer witzig, aber ich habe es kein einziges Mal bereut.

FALLS DU ES — SO WIE ICH — GERNE GANZ GENAU WISSEN WILLST, FINDEST DU HIER NOCH EIN PAAR

Fakten ĂŒber meinen beruflichen Werdegang und meine fachlichen Qualifikationen

Fakten ĂŒber meinen beruflichen Werdegang und meine fachlichen Qualifikationen

Berufliche Expertise

  • LangjĂ€hrige Erfahrung in psychologischer Beratung und systemischem Coaching:
    • Berufsorientierung und berufliche Neuorientierung
    • Berufungscoaching
    • Persönlichkeitsanalyse & -entwicklung
    • Begleitung tiefgreifender VerĂ€nderungsprozesse
    • Problem-, Ziel- und RessourcenklĂ€rung
  • Mitglied des Netzwerks Fair Coachings
  • Mitglied des Netzwerks REDEZEIT FÜR DICH

Branchenerfahrung

  • ReferententĂ€tigkeit im kommunalpolitischen Umfeld
  • Wissenschaftliches Verlagswesen (Großunternehmen national und international)
  • Wissenschaftliche Beratung im Bereich der Gesundheitskommunikation (Groß- und mittelstĂ€ndische Unternehmen)
  • Akademische Lehre & Forschung (DozententĂ€tigkeit, Forschungsarbeit, nationale wie internationale wissenschaftliche Publikationsleistungen)

Aus- und Weiterbildung

  • 2021: Weiterbildung Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching nach Peter Szabo
  • 2019: Weiterbildung Konfliktmanagement im Beruf
  • 2015: Weiterbildung Arbeitspsychologie
  • 2014: Zertifizierung zur Psychologischen Beraterin / zum Personal Coach — Schwerpunkte:
    • nachhaltiges Problem-Ziel-Lösungs-Coaching
    • Konfliktberatung
    • Ressourcenaktivierung
    • Krisenintervention
    • Kommunikationsformen
    • systemische Beratungsmethoden
    • kognitive Umstrukturierung
    • NLP – Neuro-Linguistisches Programmieren
  • 2013: Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften im Fach Neurobiologie/Verhaltensbiologie (Dr. rer. nat.)
  • 2012: Professionelle Sprecherausbildung
  • 2008: Erfolgreicher Abschluss des Diplomstudiums der Biologie (Dipl.-Biol.)
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Ein starkes Netzwerk fĂŒr dich

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Mir ist es sehr wichtig,dass du auch in angrenzenden Themen bestmöglich begleitet wirst. Daher kann es vorkommen, dass ich dich bei bestimmten Anliegen an Kolleg:innen aus meinem Netzwerk verweise:

Judith Zimmermann
Sina Scheithauer
Svenja Klinkenberg

»Was du tust, macht einen Unterschied, und du musst entscheiden, welche Art von Unterschied du machen möchtest.«

Jane Goodall

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